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•NEUES THEMA08.12.2025, 16:03 Uhr
EDIT: FPeregrin
08.12.2025, 23:17 Uhr
08.12.2025, 23:17 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheits"-Strategie
National Security Strategy of the United States of America (November 2025), dieses Papier sei hier mal zu den Akten genommen:Link ...jetzt anmelden!
Es bestÀtigt m.E. schon auf den ersten Blick die Diagnose, daà die globale Lage hiervon geprÀgt ist:
allgemeiner #ImperialistischerHegemonieverlust und wachsende #ZwischenimperialistischeKonkurrenz.
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FĂŒr die Yanks heiĂt die gebotene Option FrontverkĂŒrzung, was aber nicht neue Friedlichkeit bedeutet, sondern schĂ€rferes Regime ĂŒber das unbedingt zu haltende, d.h. ĂŒber Lateinamerika und den wichtigeren der beiden transozeanischen KanĂ€le. Der zu erwartende Krieg gegen die Bolivarische Republik #Venezuela könnte aber die beabsichtigte KonfliktentschĂ€rftung gegenĂŒber RuĂland wieder unterlaufen und den Konflikt mit der VR China bescheunigen. #KriseDesUSImperialismus so oder so!
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2025-National-Security-Strategy.pdf
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•NEUER BEITRAG08.12.2025, 16:28 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheit-"Strategie
GFP heute:Der neue Transatlantikpakt
Neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA zielt auf Neuformierung des transatlantischen Pakts auf offen rassistischer, womöglich faschistischer Basis. Kern ist weiter der gemeinsame Machtkampf gegen China â nun auch in Lateinamerika.
WASHINGTON/BRĂSSEL (Eigener Bericht) â Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten zielt auf eine Neuformierung des transatlantischen BĂŒndnisses auf offen rassistischer, womöglich faschistischer Basis. Wie es in dem Papier heiĂt, das gegen Ende vergangener Woche veröffentlicht wurde, wĂŒnschten die USA zur Erreichung ihrer globalen Ziele auch kĂŒnftig europĂ€ische UnterstĂŒtzung. Allerdings mĂŒsse dies auf neuer Grundlage geschehen. Weil die Staaten der EU aufgrund ihrer Immigration von einer âzivilisatorischen Auslöschungâ bedroht seien, mĂŒsse Washington ihnen âhelfenâ, ihren âgegenwĂ€rtigen Kurs zu korrigierenâ. AusdrĂŒcklich gelobt werden âpatriotische Parteienâ; zu diesen gehört etwa die AfD, die die Trump-Administration offen unterstĂŒtzt hat. Aus den Regierungsparteien in Berlin kommen gemischte Reaktionen. Im Kern des US-Strategiepapiers steht weiterhin der groĂe Machtkampf gegen China. Diesen weitet die Trump-Administration nun explizit auf Lateinamerika aus. Die Fokussierung auf eine gestĂ€rkte wirtschaftliche und militĂ€rische US-PrĂ€senz auf dem Subkontinent bezeichnet das US-Strategiepapier als âTrump-Zusatzâ zur Monroe-Doktrin, die Lateinamerika als alleinige US-EinflusssphĂ€re in Anspruch nimmt.
Die Kontrolle der Inselketten
Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten fokussiert unverĂ€ndert auf den groĂen Machtkampf der USA gegen die Volksrepublik China. Wie es in dem Dokument heiĂt, mĂŒsse Washington den Handel mit China âausgeglichenerâ gestalten und dafĂŒr sorgen, dass er sich auf ânicht sensible Faktorenâ beschrĂ€nke, um jegliche AbhĂ€ngigkeit von der Volksrepublik zu vermeiden.[1] Gleichzeitig werde man die US-MilitĂ€rprĂ€senz in der Asien-Pazifik-Region weiter stĂ€rken. Ein Schwerpunkt ist demnach die sogenannte Erste Inselkette, die von Japan ĂŒber Taiwan bis zu den Philippinen reicht; von den LĂ€ndern auf ihr verlangt Washington noch leichteren Zugang fĂŒr seine StreitkrĂ€fte und eine dramatisch gesteigerte AufrĂŒstung. Speziellen Wert legen die USA auf die Kontrolle Taiwans â âzum Teilâ, weil die Insel ĂŒber unverzichtbare KapazitĂ€ten in der Halbleiterproduktion verfĂŒge, âvor allemâ aber, weil sie âdirekten Zugang zur Zweiten Inselketteâ biete: Kontrollierte Beijing Taiwan, hĂ€tten die chinesischen StreitkrĂ€fte die Option, in den Pazifik mit Kurs etwa auf die US-Kolonie Guam auszubrechen, die auf der Zweiten Inselkette liegt. Zudem heiĂt es in dem US-Papier, eine weitere âHerausforderungâ bestehe darin, dass ein Rivale das SĂŒdchinesische Meer kontrollieren könne â China.
âTrump-Zusatzâ zur Monroe-Doktrin
Einen Einschnitt bringt die Nationale Sicherheitsstrategie fĂŒr Lateinamerika. Dort ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten Chinas Wirtschaftseinfluss dramatisch gestiegen; das Land ist heute, nimmt man Mexiko aus, der gröĂte Handelspartner des Subkontinents und hat dort massiv in bedeutende Infrastruktur â von HĂ€fen bis zu 5G-Netzen â investiert. In der neuen US-Sicherheitsstrategie heiĂt es jetzt, Washington werde seine âVorherrschaftâ in der Region wieder durchsetzen. Dazu mĂŒsse jede Form âfeindlichen auswĂ€rtigen Eindringensâ gestoppt werden.[2] Insbesondere fokussiert das Dokument darauf, die Rohstoffe des Subkontinents â darunter immense Lithium-Ressourcen in Argentinien, Bolivien und Chile â unter Kontrolle zu bringen. Zudem werde eine stĂ€rkere MilitĂ€rprĂ€senz in Betracht gezogen, heiĂt es. In der Karibik bauen die Vereinigten Staaten schon jetzt alte und neue MilitĂ€rstĂŒtzpunkte aus (german-foreign-policy.com berichtete [3]). Den Plan, Chinas bedeutende WirtschaftsprĂ€senz nach Möglichkeit wieder aus Lateinamerika zu verdrĂ€ngen, bezeichnet das US-Dokument als âTrump-Zusatzâ (âTrump Corollaryâ) zur Monroe-Doktrin. Die Doktrin, am 2. Dezember 1823 von US-PrĂ€sident James Monroe proklamiert, erklĂ€rte ganz Lateinamerika zur exklusiven InteressensphĂ€re der Vereinigten Staaten.
Bedeutung verloren
Deutlich geringere Bedeutung misst die neue Nationale Sicherheitsstrategie dem Nahen und Mittleren Osten bei. Jahrzehntelang sei die Region der weltweit bedeutendste Energielieferant gewesen, heiĂt es in dem Papier. Das sei heute nicht mehr der Fall â dies insbesondere, weil die Vereinigten Staaten dank ihrer Fracking-Offensive zum Nettoexporteur von Energie geworden seien.[4] Man werde sich daher nur noch darum bemĂŒhen, gegnerischen MĂ€chten dominierenden Einfluss im Nahen und Mittleren Osten zu verwehren. FĂŒr Afrika sieht die US-Strategie lediglich eine Rolle als Lieferant kritischer Rohstoffe vor.
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•NEUER BEITRAG08.12.2025, 16:35 Uhr
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âZivilisatorische Auslöschungâ
Eine offene Kampfansage enthĂ€lt das US-Dokument gegenĂŒber der EU. Der Anteil von deren heutigen 27 Mitgliedstaaten an der globalen Wirtschaftsleistung sei â berechnet nach KaufkraftparitĂ€t (purchase power parity, PPP) â von 25 Prozent im Jahr 1990 auf nur noch 14 Prozent im Jahr 2025 zurĂŒckgegangen, heiĂt es in der Nationalen Sicherheitsstrategie.[5] Der relative ökonomische Abstieg der EU werde freilich âvon der realen und noch bedrohlicheren Aussicht auf eine zivilisatorische Auslöschungâ in den Schatten gestellt. Ursache dafĂŒr sei eine Migrationspolitik, âdie den Kontinent umformt und Zwietracht sĂ€tâ. Dabei verbinde sich das mit einer âUnterdrĂŒckung der politischen Oppositionâ â damit gemeint sind KrĂ€fte der Ă€uĂersten Rechten â und mit einem âVerlust von nationalen IdentitĂ€ten und Selbstvertrauenâ. Setzten sich diese Trends fort, dann werde âder Kontinent in 20 Jahren oder sogar weniger nicht mehr wiederzuerkennen seinâ. Es sei âmehr als plausibelâ, dass bereits bald âbestimmte NATO-Mitglieder mehrheitlich nicht-europĂ€ischâ seien. Es sei âeine offene Frageâ, ob sie dann âihre Stellung in der Weltâ und insbesondere âdas BĂŒndnis mit den Vereinigten Staatenâ noch weiter aufrechterhalten wĂŒrden.
âPatriotische Parteienâ
Dies freilich laufe wichtigen US-Interessen zuwider, heiĂt es weiter in dem Papier; Europa bleibe vor allem âstrategisch und kulturell von entscheidender Bedeutung fĂŒr die Vereinigten Staatenâ.[6] So seien europĂ€ische Technologie und der transatlantische Handel eine wichtige SĂ€ule âdes amerikanischen Wohlstandsâ; auch strategisch sei âeuropĂ€ische Hilfeâ fĂŒr die USA unverĂ€ndert von ganz erheblicher Bedeutung. âWir können es uns nicht leisten, Europa abzuschreibenâ, konstatiert die US-Sicherheitsstrategie. Also mĂŒsse es Washingtons Ziel sein, âEuropa zu helfen, seinen gegenwĂ€rtigen Kurs zu korrigierenâ. Europa mĂŒsse âeuropĂ€isch bleibenâ, âsein zivilisatorisches Selbstvertrauen wiedergewinnenâ. Dazu gelte es âWiderstand gegen Europas gegenwĂ€rtigen Kurs innerhalb der europĂ€ischen Nationen zu kultivierenâ. Deshalb werde man seine âpolitischen VerbĂŒndeten in Europa ermutigenâ, den âindividuellen Charakterâ der âeuropĂ€ischen Nationenâ wieder zu stĂ€rken. Freilich biete âder wachsende Einfluss patriotischer Parteien in Europaâ schon jetzt âAnlass fĂŒr groĂen Optimismusâ, fĂ€hrt das Strategiepapier fort. Gemeint ist das Erstarken ultrarechter bis faschistischer KrĂ€fte in ganz Europa, das von der Trumpâschen Rechten systematisch gefördert wird (german-foreign-policy.com berichtete [7]).
âAnknĂŒpfungspunkt fĂŒr verstĂ€rkte Kooperationâ
Die erkennbare Absicht, den transatlantischen Pakt auf offen rassistischer, möglicherweise faschistischer Basis in einem BĂŒndnis zwischen der Trump-Administration und KrĂ€ften der Ă€uĂersten Rechten in Europa neu zu formieren, stöĂt bei der AfD auf Beifall. So wird etwa der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron mit der Aussage zitiert: âDas ist eine direkte Anerkennung unserer Arbeitâ.[8] Aus den Parlamentsfraktionen der Regierungsparteien in Berlin sind gemischte Stimmen zu hören. So fordert etwa der auĂenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Adis Ahmetovic, âein geschlossenes, selbstbewusstes und stĂ€rkeres Europaâ, um sich gegen die Forderung nach einem harten Rechtskurs auch in der Bundesrepublik zu behaupten.[9] Der CDU-AuĂenpolitiker Roderich Kiesewetter warnt ebenfalls, âEuropaâ dĂŒrfe keinesfalls âzum Objekt US-amerikanischer Machtpolitikâ werden.[10] Offener gibt sich der auĂenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, JĂŒrgen Hardt (CDU). âDeutschland und Europa spielen in der Strategie des US-PrĂ€sidenten weiterhin eine zentrale Rolle als Partnerâ, lobt Hardt: âSomit ist die Strategie kein Abgesang, sondern kann vielmehr AnknĂŒpfungspunkt fĂŒr verstĂ€rkte BemĂŒhungen um transatlantische Zusammenarbeit sein.â[11] Dies geschĂ€he freilich nach dem Willen der Trump-Administration auf ultrarechter Basis, etwa in Kooperation mit der AfD.
[1], [2] National Security Strategy of the United States of America. November 2025.
[3] S. dazu Die Militarisierung der Karibik und Von Drohnen- zu Bootsmorden.
[4], [5], [6] National Security Strategy of the United States of America. November 2025.
[7] S. dazu âVom Trump-Tornado lernenâ und âKein Platz fĂŒr Brandmauernâ (II).
[8] Sofia Dreisbach, Thomas Gutschker, Eckart Lohse, Friedrich Schmidt: Kalte Dusche fĂŒr Europa. Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.12.2025.
[9], [10] Caspar Schwietering: Nach Trumps Kampfansage an Europa: Deutsche AuĂenpolitiker fordern von der Bundesregierung Distanz zu den USA. tagesspiegel.de 07.12.205.
[11] Sofia Dreisbach, Thomas Gutschker, Eckart Lohse, Friedrich Schmidt: Kalte Dusche fĂŒr Europa. Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.12.2025.
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#FaschistischeGefahr
#DrohenderFaschismus
âZivilisatorische Auslöschungâ
Eine offene Kampfansage enthĂ€lt das US-Dokument gegenĂŒber der EU. Der Anteil von deren heutigen 27 Mitgliedstaaten an der globalen Wirtschaftsleistung sei â berechnet nach KaufkraftparitĂ€t (purchase power parity, PPP) â von 25 Prozent im Jahr 1990 auf nur noch 14 Prozent im Jahr 2025 zurĂŒckgegangen, heiĂt es in der Nationalen Sicherheitsstrategie.[5] Der relative ökonomische Abstieg der EU werde freilich âvon der realen und noch bedrohlicheren Aussicht auf eine zivilisatorische Auslöschungâ in den Schatten gestellt. Ursache dafĂŒr sei eine Migrationspolitik, âdie den Kontinent umformt und Zwietracht sĂ€tâ. Dabei verbinde sich das mit einer âUnterdrĂŒckung der politischen Oppositionâ â damit gemeint sind KrĂ€fte der Ă€uĂersten Rechten â und mit einem âVerlust von nationalen IdentitĂ€ten und Selbstvertrauenâ. Setzten sich diese Trends fort, dann werde âder Kontinent in 20 Jahren oder sogar weniger nicht mehr wiederzuerkennen seinâ. Es sei âmehr als plausibelâ, dass bereits bald âbestimmte NATO-Mitglieder mehrheitlich nicht-europĂ€ischâ seien. Es sei âeine offene Frageâ, ob sie dann âihre Stellung in der Weltâ und insbesondere âdas BĂŒndnis mit den Vereinigten Staatenâ noch weiter aufrechterhalten wĂŒrden.
âPatriotische Parteienâ
Dies freilich laufe wichtigen US-Interessen zuwider, heiĂt es weiter in dem Papier; Europa bleibe vor allem âstrategisch und kulturell von entscheidender Bedeutung fĂŒr die Vereinigten Staatenâ.[6] So seien europĂ€ische Technologie und der transatlantische Handel eine wichtige SĂ€ule âdes amerikanischen Wohlstandsâ; auch strategisch sei âeuropĂ€ische Hilfeâ fĂŒr die USA unverĂ€ndert von ganz erheblicher Bedeutung. âWir können es uns nicht leisten, Europa abzuschreibenâ, konstatiert die US-Sicherheitsstrategie. Also mĂŒsse es Washingtons Ziel sein, âEuropa zu helfen, seinen gegenwĂ€rtigen Kurs zu korrigierenâ. Europa mĂŒsse âeuropĂ€isch bleibenâ, âsein zivilisatorisches Selbstvertrauen wiedergewinnenâ. Dazu gelte es âWiderstand gegen Europas gegenwĂ€rtigen Kurs innerhalb der europĂ€ischen Nationen zu kultivierenâ. Deshalb werde man seine âpolitischen VerbĂŒndeten in Europa ermutigenâ, den âindividuellen Charakterâ der âeuropĂ€ischen Nationenâ wieder zu stĂ€rken. Freilich biete âder wachsende Einfluss patriotischer Parteien in Europaâ schon jetzt âAnlass fĂŒr groĂen Optimismusâ, fĂ€hrt das Strategiepapier fort. Gemeint ist das Erstarken ultrarechter bis faschistischer KrĂ€fte in ganz Europa, das von der Trumpâschen Rechten systematisch gefördert wird (german-foreign-policy.com berichtete [7]).
âAnknĂŒpfungspunkt fĂŒr verstĂ€rkte Kooperationâ
Die erkennbare Absicht, den transatlantischen Pakt auf offen rassistischer, möglicherweise faschistischer Basis in einem BĂŒndnis zwischen der Trump-Administration und KrĂ€ften der Ă€uĂersten Rechten in Europa neu zu formieren, stöĂt bei der AfD auf Beifall. So wird etwa der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron mit der Aussage zitiert: âDas ist eine direkte Anerkennung unserer Arbeitâ.[8] Aus den Parlamentsfraktionen der Regierungsparteien in Berlin sind gemischte Stimmen zu hören. So fordert etwa der auĂenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Adis Ahmetovic, âein geschlossenes, selbstbewusstes und stĂ€rkeres Europaâ, um sich gegen die Forderung nach einem harten Rechtskurs auch in der Bundesrepublik zu behaupten.[9] Der CDU-AuĂenpolitiker Roderich Kiesewetter warnt ebenfalls, âEuropaâ dĂŒrfe keinesfalls âzum Objekt US-amerikanischer Machtpolitikâ werden.[10] Offener gibt sich der auĂenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, JĂŒrgen Hardt (CDU). âDeutschland und Europa spielen in der Strategie des US-PrĂ€sidenten weiterhin eine zentrale Rolle als Partnerâ, lobt Hardt: âSomit ist die Strategie kein Abgesang, sondern kann vielmehr AnknĂŒpfungspunkt fĂŒr verstĂ€rkte BemĂŒhungen um transatlantische Zusammenarbeit sein.â[11] Dies geschĂ€he freilich nach dem Willen der Trump-Administration auf ultrarechter Basis, etwa in Kooperation mit der AfD.
[1], [2] National Security Strategy of the United States of America. November 2025.
[3] S. dazu Die Militarisierung der Karibik und Von Drohnen- zu Bootsmorden.
[4], [5], [6] National Security Strategy of the United States of America. November 2025.
[7] S. dazu âVom Trump-Tornado lernenâ und âKein Platz fĂŒr Brandmauernâ (II).
[8] Sofia Dreisbach, Thomas Gutschker, Eckart Lohse, Friedrich Schmidt: Kalte Dusche fĂŒr Europa. Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.12.2025.
[9], [10] Caspar Schwietering: Nach Trumps Kampfansage an Europa: Deutsche AuĂenpolitiker fordern von der Bundesregierung Distanz zu den USA. tagesspiegel.de 07.12.205.
[11] Sofia Dreisbach, Thomas Gutschker, Eckart Lohse, Friedrich Schmidt: Kalte Dusche fĂŒr Europa. Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.12.2025.
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#FaschistischeGefahr
#DrohenderFaschismus
•NEUER BEITRAG08.12.2025, 22:59 Uhr
EDIT: FPeregrin
08.12.2025, 23:14 Uhr
08.12.2025, 23:14 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheit-"Strategie
Ich spielege mal ein tagesschau-Interview von heute, als Stimme des dt. Imp. hierzu:"Die transatlantische Allianz existiert nicht mehr"
Stand: 08.12.2025 20:23 Uhr
Die neue Sicherheitsdoktrin der USA ist eine Kampfansage an die EU, sagt der Historiker Manfred Berg. Sie stehe fĂŒr den Versuch einer Spaltung und eine Radikalisierung der US-AuĂenpolitik. Und sie werde nach Trump nicht verschwinden.
Zur Person
Manfred Berg ist Professor fĂŒr Amerikanische Geschichte an der UniversitĂ€t Heidelberg. Sein 2024 erschienenes Buch "Das gespaltene Haus. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von 1950 bis heute" behandelt die Polarisierung der US-Politik und Gesellschaft.
tagesschau.de: Welche KernverÀnderungen bringt die neue US-Sicherheitsdoktrin im Vergleich zu der bisherigen strategischen Ausrichtung der USA mit sich?
Manfred Berg: Eine KernverĂ€nderung kann ich in dem Sinne gar nicht erkennen, sondern eine Radikalisierung. Wir haben diese Töne von der Trump-Administration seit langem gehört - ich erinnere nur an die MĂŒnchner Sicherheitskonferenz und die Rede von US-VizeprĂ€sident JD Vance.
Insofern ist diese neue Strategie eine Zusammenfassung, die uns ziemlich klar vor Augen fĂŒhrt, in welche Richtung die amerikanische AuĂenpolitik sich insbesondere gegenĂŒber Europa in den kommenden Jahren bewegen wird.
tagesschau.de: Was zeichnet diese Radikalisierung denn aus?
Berg: Es ist im Grunde eine Kampfansage an Europa. Die EuropĂ€ische Union wird als Gegner angesprochen. Die Trump-Regierung möchte am liebsten die EuropĂ€ische Union auflösen und mit den europĂ€ischen Staaten bilaterale Beziehungen fĂŒhren oder zumindest eine RĂŒckstufung der EuropĂ€ischen Union zu einer Art Freihandelszone. Das kann man zumindest zwischen den Zeilen lesen.
Was ich besonders radikal finde, ist, dass dieses Papier ein geradezu völkischer Tonfall auszeichnet. Was die USA betrifft, ist davon die Rede, Amerika brauche starke Familien mit gesunden Kindern. Das erinnert an die Sprache völkisch-nationalistischer Bewegungen und Regime. Was Europa betrifft, wird insbesondere die demographische Transformation, die ja im Ăbrigen auch die USA erleben, als ein Problem angesehen. Europa wird als verfallende Kultur angesehen, die ihre zivilisatorischen Werte verrate. Die Migration und die demografische Transformation der europĂ€ischen Nationen werden als groĂes Problem angesehen.
Die Trump-Regierung macht auch keinerlei Geheimnis daraus, dass sie den Schulterschluss mit rechtspopulistischen KrĂ€ften, die sie als GralshĂŒter der westlichen Zivilisation sieht, sucht. Das ist im Kern nicht neu, aber es ist in dieser radikalisiert vorgetragenen Fassung doch in vieler Hinsicht atemberaubend.
tagesschau.de: Ist das insofern der Versuch, die EuropÀische Union zu spalten oder die Spaltung, die sich jetzt schon in Teilen abzeichnet, noch zu vertiefen?
Berg: Trump hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er die EuropĂ€ische Union als Gegner ansieht und dass er die KrĂ€fte in Europa gerne gestĂ€rkt sehen möchte, die gegen die EuropĂ€ische Union eingestellt sind. Das sind neben Ungarns Regierungschef Viktor Orban oder etwa der PiS in Polen die rechtspopulistischen Bewegungen in Deutschland und in anderen Staaten, auch in Frankreich. NatĂŒrlich ist es ein Versuch, die EuropĂ€ische Union und die EuropĂ€er zu spalten.
tagesschau.de: Sie verfolgen die Polarisierung in den USA schon ĂŒber einen langen Zeitraum. Das Papier selbst bezieht sich auf die isolationistische Monroe-Doktrin aus dem 19. Jahrhundert. Steht es denn tatsĂ€chlich auch in dieser Tradition?
Berg: Die ursprĂŒngliche Monroe-Doktrin lautete "Amerika den Amerikanern". Die USA verwahrten sich 1823 dagegen, dass die EuropĂ€er versuchen könnten, erneut Kolonien in den Amerikas zu grĂŒnden. Der Hintergrund war der lateinamerikanische Freiheitskampf gegen Spanien. Hinter der Monroe-Doktrin stand aber ein Hegemonieanspruch. Und den spitzte zu Beginn des 20. Jahrhunderts PrĂ€sident Theodor Roosevelt dahingehend zu, dass er verkĂŒndete, die USA mĂŒssten eine Art Polizeirolle in Lateinamerika spielen.
Daran knĂŒpft Trump unverhohlen an. Die USA fordern ihre alte Hegemonialrolle zurĂŒck, die ihr die Kontrolle ĂŒber strategisch wichtige Rohstoffe und Gebiete gibt. Hier ist wohl der Panamakanal gemeint, den die USA am Ende des 20. Jahrhunderts an Panama zurĂŒckgegeben haben, was amerikanische Nationalisten nie akzeptiert haben. Das ist im Grunde genommen nicht so sehr ein RĂŒckfall ins frĂŒhe 19. Jahrhundert, sondern eher ins frĂŒhe 20. Jahrhundert, als die USA nach Belieben in Lateinamerika und der Karibik intervenierten.
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•NEUER BEITRAG08.12.2025, 23:08 Uhr
EDIT: FPeregrin
08.12.2025, 23:11 Uhr
08.12.2025, 23:11 Uhr
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tagesschau.de: Wo bleiben in dieser Situation in den USA die klassischen Transatlantiker, die eine transatlantisch ausgerichtete AuĂenpolitik befĂŒrworten?
Berg: Das fragt man sich in der Tat. Ich glaube, dass es viele Leute im MilitĂ€r gibt, die selbstverstĂ€ndlich wissen, wie wichtig die NATO und das transatlantische BĂŒndnis fĂŒr die amerikanische Weltmachtstellung sind. Diese Leute finden im Augenblick nicht sehr viel Gehör.
Dasselbe gilt fĂŒr die Transatlantiker innerhalb der Republikanischen Partei und selbst innerhalb der Trump-Administration. AuĂenminister Marco Rubio spielt ja kaum eine Rolle. Er war auch an dem sogenannten Friedensplan, den Trump vor einiger Zeit fĂŒr die Ukraine vorgelegt hat, nicht beteiligt.
Es gibt natĂŒrlich bei der Opposition und in den intellektuellen Kreisen sehr viel Kritik. Einige Beobachter haben kĂŒrzlich davon gesprochen, die USA seien mit dieser Strategie dabei, sich von ihrer Weltmachtrolle zu verabschieden. Ich glaube eher, Trump will die Weltordnung und die Rolle der USA in dieser Weltordnung radikal neu definieren - weg vom Globalismus, weg vom Demokratieexport, weg von dem, was man in Deutschland wertegeleitete AuĂenpolitik nennt.
Im besten Falle geht es um ein Konzert der WeltmĂ€chte. Russland wird nicht mehr als Gegner betrachtet, im Gegenteil. Die USA sehen sich als Vermittler, um, wie es in diesem Papier heiĂt, "strategische StabilitĂ€t" zwischen Europa und Russland herzustellen. Die transatlantische Allianz, wie wir sie seit dem frĂŒhen Kalten Krieg kannten, existiert nicht mehr, jedenfalls nicht unter den Bedingungen, wie sie die Trump-Administration derzeit definiert.
tagesschau.de: Was kann die EU da tun?
Berg: Wir reden seit langem von nichts anderem, als dass die EU Einigkeit zeigen und konsequent sein muss, dass sie ihr ökonomisches Potenzial ausspielen muss, dass sie sich in Richtung auf ein MilitĂ€rbĂŒndnis entwickeln muss. Jedenfalls werden wir nicht erwarten können, dass wir in absehbarer Zeit zu dem transatlantischen VerhĂ€ltnis vor Trump zurĂŒckkehren werden. Das ist unrealistisch - auch wenn er in einigen Jahren nicht mehr auf der politischen BĂŒhne sein wird.
Nur scheitern diese Appelle an die EuropĂ€er oft an den nationalen Interessen. Und darauf spekuliert die Trump-Administration. Wir sind 27 Staaten in der EuropĂ€ischen Union, die immer zuerst an ihre nationalen Interessen denken. Was die EU braucht, ist starke FĂŒhrung, aber Deutschland und Frankreich, die FĂŒhrungsmĂ€chte innerhalb der EU sein mĂŒssen, sind selbst politisch zunehmend instabil und ökonomisch geschwĂ€cht.
Das GesprĂ€ch fĂŒhrte Eckart Aretz, tagesschau.de. Das Interview wurde fĂŒr die schriftliche Fassung leicht angepasst.
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#DeutscherImperialismus
#BesondereAggressivitaet
Die subjektive - ĂŒberbaulich tradierte - Neigung des dt. Imp. zum Hazardspiel findet hier gerade eine neue objektive Grundlage. Wenn man ihn nicht revolutionĂ€r verhindern kann - was die Aufgabe der Arbeiterklasse wĂ€re -, muĂ man also hoffen, daĂ der Krieg Deutschlands gegen RuĂland so frĂŒh ausbricht, daĂ er zu einer Niederlage des dt. Imp. fĂŒhrt, die die Arbeiterklasse auszunutzen hĂ€tte. ... aber das propagiere man mal so eben mit leichter Hand!
tagesschau.de: Wo bleiben in dieser Situation in den USA die klassischen Transatlantiker, die eine transatlantisch ausgerichtete AuĂenpolitik befĂŒrworten?
Berg: Das fragt man sich in der Tat. Ich glaube, dass es viele Leute im MilitĂ€r gibt, die selbstverstĂ€ndlich wissen, wie wichtig die NATO und das transatlantische BĂŒndnis fĂŒr die amerikanische Weltmachtstellung sind. Diese Leute finden im Augenblick nicht sehr viel Gehör.
Dasselbe gilt fĂŒr die Transatlantiker innerhalb der Republikanischen Partei und selbst innerhalb der Trump-Administration. AuĂenminister Marco Rubio spielt ja kaum eine Rolle. Er war auch an dem sogenannten Friedensplan, den Trump vor einiger Zeit fĂŒr die Ukraine vorgelegt hat, nicht beteiligt.
Es gibt natĂŒrlich bei der Opposition und in den intellektuellen Kreisen sehr viel Kritik. Einige Beobachter haben kĂŒrzlich davon gesprochen, die USA seien mit dieser Strategie dabei, sich von ihrer Weltmachtrolle zu verabschieden. Ich glaube eher, Trump will die Weltordnung und die Rolle der USA in dieser Weltordnung radikal neu definieren - weg vom Globalismus, weg vom Demokratieexport, weg von dem, was man in Deutschland wertegeleitete AuĂenpolitik nennt.
Im besten Falle geht es um ein Konzert der WeltmĂ€chte. Russland wird nicht mehr als Gegner betrachtet, im Gegenteil. Die USA sehen sich als Vermittler, um, wie es in diesem Papier heiĂt, "strategische StabilitĂ€t" zwischen Europa und Russland herzustellen. Die transatlantische Allianz, wie wir sie seit dem frĂŒhen Kalten Krieg kannten, existiert nicht mehr, jedenfalls nicht unter den Bedingungen, wie sie die Trump-Administration derzeit definiert.
tagesschau.de: Was kann die EU da tun?
Berg: Wir reden seit langem von nichts anderem, als dass die EU Einigkeit zeigen und konsequent sein muss, dass sie ihr ökonomisches Potenzial ausspielen muss, dass sie sich in Richtung auf ein MilitĂ€rbĂŒndnis entwickeln muss. Jedenfalls werden wir nicht erwarten können, dass wir in absehbarer Zeit zu dem transatlantischen VerhĂ€ltnis vor Trump zurĂŒckkehren werden. Das ist unrealistisch - auch wenn er in einigen Jahren nicht mehr auf der politischen BĂŒhne sein wird.
Nur scheitern diese Appelle an die EuropĂ€er oft an den nationalen Interessen. Und darauf spekuliert die Trump-Administration. Wir sind 27 Staaten in der EuropĂ€ischen Union, die immer zuerst an ihre nationalen Interessen denken. Was die EU braucht, ist starke FĂŒhrung, aber Deutschland und Frankreich, die FĂŒhrungsmĂ€chte innerhalb der EU sein mĂŒssen, sind selbst politisch zunehmend instabil und ökonomisch geschwĂ€cht.
Das GesprĂ€ch fĂŒhrte Eckart Aretz, tagesschau.de. Das Interview wurde fĂŒr die schriftliche Fassung leicht angepasst.
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#BesondereAggressivitaet
Die subjektive - ĂŒberbaulich tradierte - Neigung des dt. Imp. zum Hazardspiel findet hier gerade eine neue objektive Grundlage. Wenn man ihn nicht revolutionĂ€r verhindern kann - was die Aufgabe der Arbeiterklasse wĂ€re -, muĂ man also hoffen, daĂ der Krieg Deutschlands gegen RuĂland so frĂŒh ausbricht, daĂ er zu einer Niederlage des dt. Imp. fĂŒhrt, die die Arbeiterklasse auszunutzen hĂ€tte. ... aber das propagiere man mal so eben mit leichter Hand!
•NEUER BEITRAG13.12.2025, 02:03 Uhr
EDIT: FPeregrin
13.12.2025, 02:14 Uhr
13.12.2025, 02:14 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheits"-Strategie
Ich spiegele mal den aktuellen FIR-Newsletter, der leider auf dem halben Weg der notwendigen SchluĂfolgerungen hĂ€ngen bleibt. Das kann gefĂ€hrliche Folgen haben, wenn die zweite HĂ€lfte nicht auch gegangen wird.Die Welt in Unordnung? âTrumps âVisionenâ
In den vergangenen Tagen wurde die neue âNationale Sicherheitsstrategieâ der USA öffentlich. Ăblicherweise beschĂ€ftigt sich die FIR nicht mit Dokumenten nationaler AuĂenpolitik. Dieses Papier, das in mehrfacher Hinsicht neue Perspektiven auf das Thema Krieg und Frieden und die innenpolitische Entwicklung in Europa wirft, dĂŒrfte unsere Arbeit jedoch massiv beeinflussen.
Ausdruck dieser Strategie ist die aktuelle militĂ€rische Eskalation in der Karibik, bei der die USA auĂerhalb ihres nationalen Territoriums Menschen angreift und sogar tötet, denen sie kriminelle AktivitĂ€ten vorwirft. Die Zerstörung von Schiffen auf hoher See und die Tötung der Besatzungen wegen vorgeblichen Drogenschmuggels mag zwar populistisch in den Vereinigten Staaten wirken, verstöĂt aber in jeder Form gegen Völkerrecht und internationale Vereinbarungen zur Schifffahrt. Nun ging die US-Armee noch einen Schritt weiter. In einem Piratenakt wurde im internationalen GewĂ€sser ein venezolanischer Ăltanker gekapert. Die USA, die im Rahmen ihrer âSicherheitsstrategieâ den karibische Raum und ganz Lateinamerika zu ihrem unmittelbaren Einflussgebiet im Sinne der Monroe-Doktrin erklĂ€rt, behauptet, Venezuela selber sei Akteur des Drogenschmuggels, obwohl doch seit Jahren bekannt ist, dass es kolumbianischen Kartelle sind, die den amerikanischen Drogenmarkt beherrschen. Aber fĂŒr die USA sind die bolivarische Republik und ihr Ălvorkommen das Objekt der Begierde, fĂŒr das man selbst eine Krieg riskieren wĂŒrde. Wie selbstherrlich die US-Politik agiert, zeigt die AnkĂŒndigung der US-Administration, dass der Luftraum ĂŒber Venezuela fĂŒr internationale Fluggesellschaften gesperrt sei. Dazu gibt es keinerlei Legitimation durch BeschlĂŒsse des UN-Sicherheitsrates, aber alle Fluggesellschaften, die auf dem amerikanischen Markt prĂ€sent bleiben wollen, mĂŒssen dieser wirtschaftlichen Erpressung der US-Regierung folgen. Hier wiederholt sich die Politik der US-Sanktionen gegen Kuba, die seit vielen Jahren durch die Generalversammlung der UNO mit groĂer Mehrheit verurteilt werden. Das interessiert die US-Politik jedoch nicht, vielmehr drĂ€ngt sie alle Wirtschaftspartner, die auf dem US-Markt agieren wollen, sich diesen Sanktionen zu beugen â zu Lasten der kubanischen Zivilbevölkerung, der grundlegende Medizintechnik und andere Versorgung verweigert wird. Dieses menschenfeindliche Handeln haben in den vergangenen Jahrzehnten alle US-Regierungen, ob Republikaner oder Demokraten, praktiziert.
Neu an der âNationalen Sicherheitsstrategieâ der US-Administration ist ein verĂ€nderter Blick auf Europa. Zwar sei man weiterhin an einer Kooperation interessiert, aber man sehe mit Sorge den Zustand des Kontinents, der âvon der realen und noch bedrohlicheren Aussicht auf eine zivilisatorische Auslöschungâ durch seine Migrationspolitik, âdie den Kontinent umformt und Zwietracht sĂ€tâ bedroht werde. Bezogen auf die Innenpolitik in den europĂ€ischen Staaten beklagt man die âUnterdrĂŒckung der politischen Oppositionâ und den âVerlust von nationalen IdentitĂ€ten und Selbstvertrauenâ. War es bislang das âPrivileg des Wertewestensâ, âVerstöĂe gegen Menschenrechteâ in aller Welt anzuprangern, setzt sich nun die USA mit Ă€hnlicher Argumentation fĂŒr die extrem rechten KrĂ€fte (âPatriotische Parteienâ) und ihren Handlungsraum in Europa ein. Washington wolle âEuropa helfen, seinen gegenwĂ€rtigen Kurs zu korrigierenâ. Europa mĂŒsse âeuropĂ€isch bleibenâ. Deshalb werde man seine âpolitischen VerbĂŒndeten in Europa ermutigenâ, den âindividuellen Charakterâ der âeuropĂ€ischen Nationenâ wieder zu stĂ€rken. Dabei biete âder wachsende Einfluss patriotischer Parteien in Europaâ schon jetzt âAnlass fĂŒr groĂen Optimismusâ.
Wie diese ideologische und politische Einflussnahme aussehen soll, konnte man in diesem Jahr deutlich erkennen. So setzte sich Elon Musk nicht nur fĂŒr die AfD im deutschen Wahlkampf ein, sondern richtete auch eine Video-GruĂbotschaft an den gröĂten Rassisten-Aufmarsch in London vor wenigen Wochen. Zu Trumps Inauguration wurden EhrengĂ€ste aus verschiedenen extrem rechten Parteien Europas eingeladen, von der Fratelli dâItalia, dem Rassemblement National, der AfD und anderen. Und die DurchfĂŒhrung der CPACâHungary (Conservative Political Action Conference) im Sommer dieses Jahres in Budapest, auf der ReprĂ€sentanten der verschiedenen Parteien der europĂ€ischen extremen Rechten zu Wort kamen, wurde auf höchster amerikanischer Regierungsebene unterstĂŒtzt. Die dort formulierten Thesen zu Europa waren eine Blaupause fĂŒr die neue âNationale Sicherheitsstrategieâ der USA.
WĂ€hrend sich europĂ€ische Regierungsvertreter nun in Anpassung an diese Strategie transatlantischer Zusammenarbeit ĂŒben, kann es fĂŒr die demokratische Zivilgesellschaft, fĂŒr alle antifaschistischen KrĂ€fte nur eine Strategie geben, sich solchen AnmaĂungen und Einflussnahmen der US-Administration entgegenzustellen.
•NEUER BEITRAG14.12.2025, 15:22 Uhr
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Nur ein paar herausgegriffene Zitate ...
"Die erkennbare Absicht, den transatlantischen Pakt auf offen rassistischer, möglicherweise faschistischer Basis in einem BĂŒndnis zwischen der Trump-Administration und KrĂ€ften der Ă€uĂersten Rechten in Europa neu zu formieren, stöĂt bei der AfD auf Beifall."
"Washingtons Ziel [sein], âEuropa zu helfen, seinen gegenwĂ€rtigen Kurs zu korrigierenâ. Europa mĂŒsse âeuropĂ€isch bleibenâ, âsein zivilisatorisches Selbstvertrauen wiedergewinnenâ. " ==> was das bedeutet, kann man sehr gut an der aktuellen (Re-)Migrationspolitik der Yanks im eigenen Land sehen, einfacher formuliert heiĂt es "Kanaken raus!"
Und das Schöne an solcher Sichtweise zeigt sich in der Erkenntnis des auĂenpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, JĂŒrgen Hardt (CDU). "âDeutschland und Europa spielen in der Strategie des US-PrĂ€sidenten weiterhin eine zentrale Rolle als Partnerâ"
Vermutlich - das wird die Zukunft zeigen - werden in dieser wundervollen Geistes-Allianz dann auch die sich immer noch als "links" bezeichnenden Extradeutschen ihr warmes PlÀtzchen in der gemeinsamen Kuschelecke finden. "Whities first", so könnte dann die gemeinsame Devise lauten. Keine besonders begeisternde Vorstellung ...
"Die erkennbare Absicht, den transatlantischen Pakt auf offen rassistischer, möglicherweise faschistischer Basis in einem BĂŒndnis zwischen der Trump-Administration und KrĂ€ften der Ă€uĂersten Rechten in Europa neu zu formieren, stöĂt bei der AfD auf Beifall."
"Washingtons Ziel [sein], âEuropa zu helfen, seinen gegenwĂ€rtigen Kurs zu korrigierenâ. Europa mĂŒsse âeuropĂ€isch bleibenâ, âsein zivilisatorisches Selbstvertrauen wiedergewinnenâ. " ==> was das bedeutet, kann man sehr gut an der aktuellen (Re-)Migrationspolitik der Yanks im eigenen Land sehen, einfacher formuliert heiĂt es "Kanaken raus!"
Und das Schöne an solcher Sichtweise zeigt sich in der Erkenntnis des auĂenpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, JĂŒrgen Hardt (CDU). "âDeutschland und Europa spielen in der Strategie des US-PrĂ€sidenten weiterhin eine zentrale Rolle als Partnerâ"
Vermutlich - das wird die Zukunft zeigen - werden in dieser wundervollen Geistes-Allianz dann auch die sich immer noch als "links" bezeichnenden Extradeutschen ihr warmes PlÀtzchen in der gemeinsamen Kuschelecke finden. "Whities first", so könnte dann die gemeinsame Devise lauten. Keine besonders begeisternde Vorstellung ...
•NEUER BEITRAG14.12.2025, 15:38 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheits"-Strategie
Man muĂ sich nur die Gliederung ansehen, deren Ăberschriften sollten eigentlich schon ausreichen:[...]
III. What Are Americaâs Available Means to Get What We Want?
IV. The Strategy
. [...]
. 3. The Regions
. A. Western Hemisphere
. B. Asia
. C. Europe
. D. The Middle East
. E. Africa
==> DIE GANZE WELT GEHĂRT UNS!
Das ist wenigstens ehrlich, macht die Gedanken dahinter allerdings auch nicht sympathischer.
•NEUER BEITRAG14.12.2025, 16:03 Uhr
EDIT: arktika
14.12.2025, 16:14 Uhr
14.12.2025, 16:14 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheits"-Strategie
Wie sehr diese "Neue 'Sicherheits'-Strategie" nur das offen zugibt, was sowieso praktiziert wird, zeigt ein "Vorfall", der sich schon vor der Kaperung und Prisennahme des venezolanischen Ăltankers ereignet hatte, aber hierzulande keine oder nur wenig Aufmerksamkeit erregt hatte.Zuvor hatten US-MilitĂ€rkrĂ€fte schon - ganz anderenorts und auf andere Gegner zielend - ein weiteres Schiff gekapert und durchsucht, dieses Schiff aber hinterher - nach Entnahme eines Teils der Fracht - seinen Kurs fortsetzen lassen. Auch dort eine Aktion weit entfernt (noch viel weiter als die KĂŒste Venezuelas) von amerikanischen HoheitsgewĂ€ssern und nach jedem See- und internationalem Recht illegal.
Am 12. Dez. auf Al Jazeera:
US forces stormed cargo ship travelling from China to Iran: Report
Incident in November latest reported instance of Trump administrationâs increasingly aggressive maritime tactics.
United States forces raided a cargo ship travelling from China to Iran last month, according to the Wall Street Journal, in the latest reported instance of increasingly aggressive maritime tactics by the administration of US President Donald Trump.
Unnamed officials told the newspaper that US military personnel boarded the ship several hundred miles from Sri Lanka, according to the report on Friday. It was the first time in several years US forces had intercepted cargo travelling from China to Iran, according to the newspaper.
The operation took place in November, weeks before US forces seized an oil tanker off the coast of Venezuela earlier this week, citing sanctions violations. It was another action Washington has not taken in years.
US Indo-Pacific Command did not immediately confirm the report. An official told the newspaper that they seized material âpotentially useful for Iranâs conventional weaponsâ. However, the official noted the seized items were dual-use, and could have both military and civilian applications.
Officials said the ship was allowed to proceed following the interdiction, which involved special operation forces.
Iran remains under heavy US sanctions. Neither Iran nor China immediately responded to the report, although Beijing, a key trading partner with Tehran, has regularly called the US sanctions illegal.
Earlier in the day, Chinese Foreign Ministry spokesperson Guo Jiakun condemned the seizure of the oil tanker off the coast of Venezuela, which was brought to a port in Texas on Friday.
The action came amid a wider military pressure campaign against Venezuela, which Caracas has charged is aimed at toppling the government of leader Nicolas Maduro.
Beijing âopposes unilateral illicit sanctions and long-arm jurisdiction that have no basis in international law or authorisation of the UN Security Council, and the abuse of sanctionsâ, Guo said.
White House spokesperson Karoline Leavitt told reporters on Thursday the Trump administration would not rule out future seizures of vessels near Venezuela.
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#Piraterie
#YankeePiraterie
#USPiraterie
#China
#Iran
#USA
#Venezuela
•NEUER BEITRAG14.12.2025, 16:19 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheits"-Strategie
Der Text (Beta-ĂŒbersetzt) auf Deutsch:US-StreitkrĂ€fte stĂŒrmten Frachtschiff, das von China in den Iran reiste: Bericht
Der Vorfall im November berichtete zuletzt ĂŒber die zunehmend aggressive maritime Taktik der Trump-Regierung.
Die StreitkrÀfte der Vereinigten Staaten durchsuchten im vergangenen Monat ein Frachtschiff, das von China in den Iran reiste, so das Wall Street Journal, in dem zuletzt von der Regierung von US-PrÀsident Donald Trump berichteten Fall einer zunehmend aggressiven maritimen Taktik.
Ungenannte Beamte sagten der Zeitung, dass US-MilitÀrangehörige das Schiff mehrere hundert Meilen von Sri Lanka entfernt bestiegen, so der Bericht vom Freitag. Es war das erste Mal seit mehreren Jahren, dass die US-StreitkrÀfte Fracht abgefangen hatten, die von China in den Iran reiste, so die Zeitung.
Die Operation fand im November statt, Wochen bevor die US-StreitkrĂ€fte Anfang dieser Woche einen Ăltanker vor der KĂŒste Venezuelas beschlagnahmten, unter Berufung auf SanktionsverstöĂe. Es war eine weitere MaĂnahme, die Washington seit Jahren nicht mehr ergriffen hat.
Das US-amerikanische Indo-Pazifik-Kommando bestĂ€tigte den Bericht nicht sofort. Ein Beamter sagte der Zeitung, dass sie Material beschlagnahmt hĂ€tten, "das fĂŒr die konventionellen Waffen des Iran potenziell nĂŒtzlich ist". Der Beamte stellte jedoch fest, dass die beschlagnahmten GegenstĂ€nde doppelt genutzt wurden und sowohl militĂ€rische als auch zivile Anwendungen haben könnten.
Beamte sagten, dass das Schiff nach dem Verbot, das SpezialeinsatzkrÀfte beinhaltete, weitergehen durfte.
Der Iran steht weiterhin unter schweren US-Sanktionen. Weder der Iran noch China reagierten sofort auf den Bericht, obwohl Peking, ein wichtiger Handelspartner mit Teheran, die US-Sanktionen regelmĂ€Ăig als illegal bezeichnet hat.
Zuvor hatte der Sprecher des chinesischen AuĂenministeriums, Guo Jiakun, die Beschlagnahme des Ăltankers vor der KĂŒste Venezuelas verurteilt, der am Freitag in einen Hafen in Texas gebracht wurde.
Die Aktion fand inmitten einer breiteren militĂ€rischen Druckkampagne gegen Venezuela statt, die Caracas angeklagt hat, um die Regierung von FĂŒhrer Nicolas Maduro zu stĂŒrzen.
Peking "lehnt einseitige illegale Sanktionen und langarmige Gerichtsbarkeiten ab, die keine Grundlage im Völkerrecht oder der Genehmigung des UN-Sicherheitsrats und den Missbrauch von Sanktionen haben", sagte Guo.
Die Sprecherin des WeiĂen Hauses, Karoline Leavitt, sagte Reportern am Donnerstag, die Trump-Regierung werde zukĂŒnftige Beschlagnahmungen von Schiffen in der NĂ€he von Venezuela nicht ausschlieĂen.
•NEUER BEITRAG21.12.2025, 11:27 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheits"-Strategie
Dt. Imp.: "Mimimi, der groĂe Onkel ist so gemein zu mir; er macht's mit meinem Carl Schmitt ...Die Zeit gestern:
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und unten als pdf.
Andersherum: Der Dt. Imp. wird seine kĂŒnftigen Verbrechen (mal wieder) "antifaschistisch" legitimieren.
Mit oder gegen Carl Schmitt & Co.: imp. Völkerrechtsdiskurse sind angewandter #Pragmatismus
• PDF-Datei
Sicherheitsstrategie der USA_ Der Lehr...
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•NEUER BEITRAG21.12.2025, 11:33 Uhr
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•NEUER BEITRAG21.12.2025, 12:34 Uhr
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•NEUER BEITRAG21.12.2025, 12:39 Uhr
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•NEUER BEITRAG21.12.2025, 12:47 Uhr
EDIT: FPeregrin
21.12.2025, 12:49 Uhr
21.12.2025, 12:49 Uhr
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US-Imp.: Neue "Sicherheits"-Strategie
>>>Um es klarzustellen: Dieser ideologische Konnex ist nicht eine Kopfgeburt des dt. Imp. Er wird auch in den US so gesehen, u.a. das Carr-Ryan Center for Human Rights am 6. MĂ€rz:
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>>>
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Dividing Up the Planet and Championing...
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