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•NEUES THEMA27.10.2024, 12:36 Uhr
EDIT: FPeregrin
27.10.2024, 12:37 Uhr
27.10.2024, 12:37 Uhr
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• Zur Geschichte des Saarlandes
Jacobin, 23. Oktober:
Ein anderes Saarland war möglich
Heute vor 70 Jahren unterzeichneten Frankreich und Westdeutschland einen Vertrag, der dem Saarland die Existenz als eigenstÀndiger, demokratischer Staat ermöglichen sollte. Doch ein Jahr spÀter wurde die UnabhÀngigkeit per Volksabstimmung abgelehnt. Das Gegenmodell zur postfaschistischen Bonner Republik fand damit sein Ende.
Von David X. Noack
Vor siebzig Jahren unterzeichneten Vertreter der 1949 etablierten Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik ein Abkommen, welches letztendlich den Weg fĂŒr die Beendigung der EigenstĂ€ndigkeit des Saarlandes eröffnete. Die kleine Republik an der Saar hatte als bĂŒrgerlich-antifaschistischer Staat einen anderen Weg als der Rest Westdeutschlands eingeschlagen. WĂ€hrend in Westdeutschland zahllose ehemalige Nazis nach kurzer Zeit politisch rehabilitiert und in das neue politische Establishment integriert wurden, wurde die Regierung in SaarbrĂŒcken hauptsĂ€chlich von ehemaligen RĂ©sistance-KĂ€mpfern gestellt, also von Juden und Antifaschisten, die im Widerstand aktiv gewesen waren und den Zweiten Weltkrieg in faschistischen GefĂ€ngnissen, ZuchthĂ€usern, Konzentrationslagern oder im Exil verbracht hatten. In Bonn hatte das Saarland dementsprechend so gut wie keine Freunde.
Die Geschichte des eigenstĂ€ndigen Saarlands begann schon wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs. Bereits von 1920 bis 1935 gab es ein Saarterritorium als Protektorat des Völkerbundes. In diesem Gebiet dominierte politisch die Zentrumspartei, es gab jedoch auch eine relativ starke Sozialdemokratie und kommunistische Partei. Bei der letzten Wahl zum weitgehend machtlosen Regionalrat 1932 wurde die KPD zweitstĂ€rkste Kraft â nach dem Zentrum. An diese Geschichte einer separaten Saar wollte die französische Regierung zum Ende des Zweiten Weltkrieges anschlieĂen.
Schon im November 1944 erzĂ€hlten französische Regierungsvertreter dem damaligen britischen Premier Winston Churchill, dass das Saarland vom Rest Deutschlands abgespalten werden sollte. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte das sogenannte Saargebiet (mit etwas anderen Grenzen als das spĂ€tere Saarland) als Mandatsgebiet des Völkerbundes unabhĂ€ngig von der Weimarer Republik existiert. In der politischen Elite in Paris war man sich zum Ende des Zweiten Weltkriegs jedoch nicht einig, ob Frankreich das Saarland direkt annektieren sollte oder eher zu einer Reihe von Kleinststaaten hinzufĂŒgen wĂŒrde, die Frankreich politisch und wirtschaftlich dominierte â so wie Monaco und Andorra. Druck aus London und Washington sorgte dann jedoch dafĂŒr, dass Paris von einer Annexion abrĂŒckte. Kurz darauf begann nach Kriegsende die Geschichte der eigenstĂ€ndigen Saar erneut.
Nach der Zulassung von Parteien etablierten sich im Saarland die konservative Christliche Volkspartei (CVP), die Sozialdemokratische Partei (SPS), die Kommunistische Partei Saar (KPS) und etwas verspĂ€tet die liberale Demokratische Partei Saar (DPS). Alle Parteien besaĂen ihre eigenen Zeitungen und prĂ€gten somit auch das Mediensystem. Die französischen Besatzungsbehörden untersagten den Parteien, Beziehungen zu deutschen Parteien jenseits der Saar zu unterhalten. Abgesehen von dieser EinschrĂ€nkung florierte das politische Leben des Saarlands. Im MĂ€rz 1947 waren rund 100.000 SaarlĂ€nderinnen und SaarlĂ€nder in Gewerkschaften organisiert. Als gröĂte Oppositionspartei nach der CVP zog die SPS sowohl 1947 als auch 1952 in den Landtag. Daneben war auch die kommunistische KPS fĂŒr die gesamte Zeit der selbststĂ€ndigen Saar im Parlament vertreten. Der GroĂteil der KPS-FĂŒhrung hatte den Faschismus im GefĂ€ngnis oder in der französischen RĂ©sistance erlebt. Im Jahr der ersten Landtagswahl arbeitete eine vom französischen MilitĂ€rgouverneur ernannte Kommission eine Verfassung aus, die dann im Dezember 1947 in Kraft trat. Somit begann die kurze Geschichte des Saarlandes als eigenstĂ€ndiger Staat neben der postfaschistischen Geschichtsvergessenheit der Bonner Republik und der sich formierenden Einparteienherrschaft in Ost-Berlin.
Eine antifaschistische Rumpfrepublik
Johannes Hoffmann, GrĂŒndungsmitglied der CVP und der erste MinisterprĂ€sident des eigenstĂ€ndigen Staates, entwickelte sich zu einer prĂ€genden Figur des Saarlands. In der Weimarer Republik war der im Volksmund »Joho« genannte Politiker Teil des sozialen FlĂŒgels der katholischen Zentrumspartei und arbeitete fĂŒr deren Zentralorgan in Berlin. Hatte er sich zunĂ€chst fĂŒr die Angliederung des Saargebiets an Deutschland eingesetzt, Ă€nderte er seine Haltung mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten und agitierte dagegen. Letztendlich ohne Erfolg: Anfang 1935 stimmten ĂŒber 90 Prozent der WĂ€hlerinnen und WĂ€hler fĂŒr den Anschluss an Nazideutschland.
ZunĂ€chst floh Hoffmann nach Luxemburg und spĂ€ter nach Frankreich. Im Exil arbeitete er fĂŒr mehrere antifaschistische Medien. Als die Wehrmacht 1940 in beiden LĂ€ndern einmarschierte, entkam der im saarlĂ€ndischen Schiffweiler geborene katholische Antifaschist ĂŒber Spanien und Portugal nach Brasilien, wo er die »Freie Deutsche Bewegung« leitete. Nach der Befreiung durch alliierte Truppen kehrte er ins Saarland zurĂŒck, wo er die CVP mitgrĂŒndete und schnell an die Spitze der saarlĂ€ndischen Politik aufstieg.
Mit Hoffmann am Ruder etablierte die konservative CVP mit der sozialdemokratischen SPS eine groĂe Koalition. Der Unterschied zwischen der ersten saarlĂ€ndischen Regierung und der ersten Adenauer-Regierung der Bonner Republik könnte kaum gewesen gröĂer sein: Von der ersten Regierung in SaarbrĂŒcken hatte die Mehrheit der Kabinettsmitglieder den Zweiten Weltkrieg im Exil oder im Zuchthaus verbracht. Justizminister Heinz Braun beispielsweise hatte den Krieg in London verbracht und Arbeitsminister Richard Kirn zuletzt im Zuchthaus in Brandenburg. Sowohl der Polizeichef als auch der Kultusminister des Saarlandes waren Juden â in der frĂŒhen Bundesrepublik undenkbar. Im Gegensatz zu Bonn dominierten nicht vormalige Nazis und ErzreaktionĂ€re die frĂŒhen Jahre der SelbststĂ€ndigkeit.
Den gröĂten Schwerpunkt legte die erste saarlĂ€ndische Regierung auf die Bereiche Wirtschaft und Soziales. Im April 1948 vollendete die Regierung an der Saar mit der in Paris die französisch-saarlĂ€ndische Wirtschaftsunion. Die französische Wirtschaftsgesetzgebung wurde kurzerhand auf das Saarland ĂŒbertragen und der französische Franc bildete die gemeinsame WĂ€hrung. Als ĂŒberzeugter AnhĂ€nger der katholischen Soziallehre arbeitete Hoffmann kontinuierlich daran, den saarlĂ€ndischen Sozialstaat auszubauen. So hatte die kleine Republik an der Saar eine relativ fortschrittliche Arbeitslosenversicherung, ĂŒppige Hinterbliebenenrenten sowie ein allgemeines Rentensystem, welches als soziales Netz fĂŒr die Ălteren in der Gesellschaft diente.
Bei allen Unterschieden zu Bonn gab es auch Gemeinsamkeiten: Sowohl das Saarland als auch die Bundesrepublik genossen anfangs nur eine beschrĂ€nkte SouverĂ€nitĂ€t und ihre Regierungen mussten schrittweise die UnabhĂ€ngigkeit ausbauen. So unterzeichneten im FrĂŒhjahr 1950 Vertreter aus Paris und SaarbrĂŒcken eine Reihe von Konventionen und Abkommen, die dafĂŒr sorgten, dass das VerhĂ€ltnis von einem klassischen Protektorat mehr zu einer Wirtschafts-, Zoll- und WĂ€hrungsunion wurde. Ăhnlich wie die junge Bundesrepublik konnte das Saarland seine SelbststĂ€ndigkeit immer mehr gegenĂŒber den BesatzungsmĂ€chten behaupten.
Die gröĂere EigenstĂ€ndigkeit von Frankreich ging im Falle des Saarlandes aber nicht mit einer gröĂeren internationalen Anerkennung einher. Zwar hatte das Saarland eine diplomatische Vertretung in Paris, jedoch erkannte kein anderer Staat die kleine Republik an. Lediglich im FuĂball der Herren konnte der SaarlĂ€ndische FuĂballbund der internationalen Vereinigung FIFA beitreten. Als bedeutendster Sieg der saarlĂ€ndischen FuĂballnationalmannschaft kann das 3:2 in Oslo gegen den Gastgeber Norwegen in der Qualifikation fĂŒr die Weltmeisterschaft 1954 in Bern gelten.
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Ein anderes Saarland war möglich
Heute vor 70 Jahren unterzeichneten Frankreich und Westdeutschland einen Vertrag, der dem Saarland die Existenz als eigenstÀndiger, demokratischer Staat ermöglichen sollte. Doch ein Jahr spÀter wurde die UnabhÀngigkeit per Volksabstimmung abgelehnt. Das Gegenmodell zur postfaschistischen Bonner Republik fand damit sein Ende.
Von David X. Noack
Vor siebzig Jahren unterzeichneten Vertreter der 1949 etablierten Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik ein Abkommen, welches letztendlich den Weg fĂŒr die Beendigung der EigenstĂ€ndigkeit des Saarlandes eröffnete. Die kleine Republik an der Saar hatte als bĂŒrgerlich-antifaschistischer Staat einen anderen Weg als der Rest Westdeutschlands eingeschlagen. WĂ€hrend in Westdeutschland zahllose ehemalige Nazis nach kurzer Zeit politisch rehabilitiert und in das neue politische Establishment integriert wurden, wurde die Regierung in SaarbrĂŒcken hauptsĂ€chlich von ehemaligen RĂ©sistance-KĂ€mpfern gestellt, also von Juden und Antifaschisten, die im Widerstand aktiv gewesen waren und den Zweiten Weltkrieg in faschistischen GefĂ€ngnissen, ZuchthĂ€usern, Konzentrationslagern oder im Exil verbracht hatten. In Bonn hatte das Saarland dementsprechend so gut wie keine Freunde.
Die Geschichte des eigenstĂ€ndigen Saarlands begann schon wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs. Bereits von 1920 bis 1935 gab es ein Saarterritorium als Protektorat des Völkerbundes. In diesem Gebiet dominierte politisch die Zentrumspartei, es gab jedoch auch eine relativ starke Sozialdemokratie und kommunistische Partei. Bei der letzten Wahl zum weitgehend machtlosen Regionalrat 1932 wurde die KPD zweitstĂ€rkste Kraft â nach dem Zentrum. An diese Geschichte einer separaten Saar wollte die französische Regierung zum Ende des Zweiten Weltkrieges anschlieĂen.
Schon im November 1944 erzĂ€hlten französische Regierungsvertreter dem damaligen britischen Premier Winston Churchill, dass das Saarland vom Rest Deutschlands abgespalten werden sollte. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte das sogenannte Saargebiet (mit etwas anderen Grenzen als das spĂ€tere Saarland) als Mandatsgebiet des Völkerbundes unabhĂ€ngig von der Weimarer Republik existiert. In der politischen Elite in Paris war man sich zum Ende des Zweiten Weltkriegs jedoch nicht einig, ob Frankreich das Saarland direkt annektieren sollte oder eher zu einer Reihe von Kleinststaaten hinzufĂŒgen wĂŒrde, die Frankreich politisch und wirtschaftlich dominierte â so wie Monaco und Andorra. Druck aus London und Washington sorgte dann jedoch dafĂŒr, dass Paris von einer Annexion abrĂŒckte. Kurz darauf begann nach Kriegsende die Geschichte der eigenstĂ€ndigen Saar erneut.
Nach der Zulassung von Parteien etablierten sich im Saarland die konservative Christliche Volkspartei (CVP), die Sozialdemokratische Partei (SPS), die Kommunistische Partei Saar (KPS) und etwas verspĂ€tet die liberale Demokratische Partei Saar (DPS). Alle Parteien besaĂen ihre eigenen Zeitungen und prĂ€gten somit auch das Mediensystem. Die französischen Besatzungsbehörden untersagten den Parteien, Beziehungen zu deutschen Parteien jenseits der Saar zu unterhalten. Abgesehen von dieser EinschrĂ€nkung florierte das politische Leben des Saarlands. Im MĂ€rz 1947 waren rund 100.000 SaarlĂ€nderinnen und SaarlĂ€nder in Gewerkschaften organisiert. Als gröĂte Oppositionspartei nach der CVP zog die SPS sowohl 1947 als auch 1952 in den Landtag. Daneben war auch die kommunistische KPS fĂŒr die gesamte Zeit der selbststĂ€ndigen Saar im Parlament vertreten. Der GroĂteil der KPS-FĂŒhrung hatte den Faschismus im GefĂ€ngnis oder in der französischen RĂ©sistance erlebt. Im Jahr der ersten Landtagswahl arbeitete eine vom französischen MilitĂ€rgouverneur ernannte Kommission eine Verfassung aus, die dann im Dezember 1947 in Kraft trat. Somit begann die kurze Geschichte des Saarlandes als eigenstĂ€ndiger Staat neben der postfaschistischen Geschichtsvergessenheit der Bonner Republik und der sich formierenden Einparteienherrschaft in Ost-Berlin.
Eine antifaschistische Rumpfrepublik
Johannes Hoffmann, GrĂŒndungsmitglied der CVP und der erste MinisterprĂ€sident des eigenstĂ€ndigen Staates, entwickelte sich zu einer prĂ€genden Figur des Saarlands. In der Weimarer Republik war der im Volksmund »Joho« genannte Politiker Teil des sozialen FlĂŒgels der katholischen Zentrumspartei und arbeitete fĂŒr deren Zentralorgan in Berlin. Hatte er sich zunĂ€chst fĂŒr die Angliederung des Saargebiets an Deutschland eingesetzt, Ă€nderte er seine Haltung mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten und agitierte dagegen. Letztendlich ohne Erfolg: Anfang 1935 stimmten ĂŒber 90 Prozent der WĂ€hlerinnen und WĂ€hler fĂŒr den Anschluss an Nazideutschland.
ZunĂ€chst floh Hoffmann nach Luxemburg und spĂ€ter nach Frankreich. Im Exil arbeitete er fĂŒr mehrere antifaschistische Medien. Als die Wehrmacht 1940 in beiden LĂ€ndern einmarschierte, entkam der im saarlĂ€ndischen Schiffweiler geborene katholische Antifaschist ĂŒber Spanien und Portugal nach Brasilien, wo er die »Freie Deutsche Bewegung« leitete. Nach der Befreiung durch alliierte Truppen kehrte er ins Saarland zurĂŒck, wo er die CVP mitgrĂŒndete und schnell an die Spitze der saarlĂ€ndischen Politik aufstieg.
Mit Hoffmann am Ruder etablierte die konservative CVP mit der sozialdemokratischen SPS eine groĂe Koalition. Der Unterschied zwischen der ersten saarlĂ€ndischen Regierung und der ersten Adenauer-Regierung der Bonner Republik könnte kaum gewesen gröĂer sein: Von der ersten Regierung in SaarbrĂŒcken hatte die Mehrheit der Kabinettsmitglieder den Zweiten Weltkrieg im Exil oder im Zuchthaus verbracht. Justizminister Heinz Braun beispielsweise hatte den Krieg in London verbracht und Arbeitsminister Richard Kirn zuletzt im Zuchthaus in Brandenburg. Sowohl der Polizeichef als auch der Kultusminister des Saarlandes waren Juden â in der frĂŒhen Bundesrepublik undenkbar. Im Gegensatz zu Bonn dominierten nicht vormalige Nazis und ErzreaktionĂ€re die frĂŒhen Jahre der SelbststĂ€ndigkeit.
Den gröĂten Schwerpunkt legte die erste saarlĂ€ndische Regierung auf die Bereiche Wirtschaft und Soziales. Im April 1948 vollendete die Regierung an der Saar mit der in Paris die französisch-saarlĂ€ndische Wirtschaftsunion. Die französische Wirtschaftsgesetzgebung wurde kurzerhand auf das Saarland ĂŒbertragen und der französische Franc bildete die gemeinsame WĂ€hrung. Als ĂŒberzeugter AnhĂ€nger der katholischen Soziallehre arbeitete Hoffmann kontinuierlich daran, den saarlĂ€ndischen Sozialstaat auszubauen. So hatte die kleine Republik an der Saar eine relativ fortschrittliche Arbeitslosenversicherung, ĂŒppige Hinterbliebenenrenten sowie ein allgemeines Rentensystem, welches als soziales Netz fĂŒr die Ălteren in der Gesellschaft diente.
Bei allen Unterschieden zu Bonn gab es auch Gemeinsamkeiten: Sowohl das Saarland als auch die Bundesrepublik genossen anfangs nur eine beschrĂ€nkte SouverĂ€nitĂ€t und ihre Regierungen mussten schrittweise die UnabhĂ€ngigkeit ausbauen. So unterzeichneten im FrĂŒhjahr 1950 Vertreter aus Paris und SaarbrĂŒcken eine Reihe von Konventionen und Abkommen, die dafĂŒr sorgten, dass das VerhĂ€ltnis von einem klassischen Protektorat mehr zu einer Wirtschafts-, Zoll- und WĂ€hrungsunion wurde. Ăhnlich wie die junge Bundesrepublik konnte das Saarland seine SelbststĂ€ndigkeit immer mehr gegenĂŒber den BesatzungsmĂ€chten behaupten.
Die gröĂere EigenstĂ€ndigkeit von Frankreich ging im Falle des Saarlandes aber nicht mit einer gröĂeren internationalen Anerkennung einher. Zwar hatte das Saarland eine diplomatische Vertretung in Paris, jedoch erkannte kein anderer Staat die kleine Republik an. Lediglich im FuĂball der Herren konnte der SaarlĂ€ndische FuĂballbund der internationalen Vereinigung FIFA beitreten. Als bedeutendster Sieg der saarlĂ€ndischen FuĂballnationalmannschaft kann das 3:2 in Oslo gegen den Gastgeber Norwegen in der Qualifikation fĂŒr die Weltmeisterschaft 1954 in Bern gelten.
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•NEUER BEITRAG27.10.2024, 12:41 Uhr
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Der Druck aus Bonn wÀchst
Die mangelnde internationale Anerkennung spielte der Bonner Regierung in die HĂ€nde. So sprach Bundeskanzler Konrad Adenauer von der CDU stets von der »RĂŒckkehr der Saar zu Deutschland«, womit er selbstverstĂ€ndlich die eigene Bundesrepublik meinte. Der erste Bundesminister fĂŒr gesamtdeutsche Fragen, der CDU-Politiker Jakob Kaiser, bezeichnete Hoffmann sogar als »VaterlandsverrĂ€ter«.
Auch in der damals oppositionellen westdeutschen Sozialdemokratie hatte das eigenstĂ€ndige Saarland keine Freunde: Der SPD-Parteivorsitzende Erich Ollenhauer sagte im Bundestag: »Herr Hoffmann ist der Grotewohl des Saarlandes.« Vergleiche mit der DDR waren dabei nicht unĂŒblich: In den westdeutschen Medien hieĂ die saarlĂ€ndische Regierung einfach nur das »Hoffmann-Regime«. In Bonn kursierte auĂerdem die Bezeichnung »kleine Wiedervereinigung« als Begriff fĂŒr den angedachten Anschluss des Saarlands. Im Januar 1955 kritisierte der SPD-Pressedienst Verhandlungen der Bonner Regierung mit Vertretern des Saarlandes. Wenn die Bundesregierung GesprĂ€che mit der DDR-Regierung ablehne, mĂŒsse sie das auch mit der Regierung in SaarbrĂŒcken ausschlieĂen.
Im Saarland gab es immer wieder Bewegungen fĂŒr den Beitritt zur Bundesrepublik: Rechte unterwanderten beispielsweise die liberale DPS und wĂ€hlten 1950 den vormaligen NSDAP-FunktionĂ€r Richard Becker zum neuen Parteivorsitzenden. Der französische Inlandsgeheimdienst ĂŒberwachte die DPS deswegen und die Berichte des polizeilichen Nachrichtendienstes landeten auch bei Hoffmann persönlich auf dem Schreibtisch. Aufgrund der deutschnationalen Ausrichtung der Partei verboten die saarlĂ€ndische Behörden in Absprache mit der französischen MilitĂ€rverwaltung die DPS im Jahr 1951. Ein Jahr spĂ€ter wurde der Ex-Nazi Becker aus dem Saarland ausgewiesen â bis 1952 eine gĂ€ngige Praxis der saarlĂ€ndischen Behörden gegen UnabhĂ€ngigkeitsgegner.
Um die politische Bewegung fĂŒr den Beitritt zur BRD zu befördern, setzte die Adenauer-Regierung sogar den offiziell gar nicht existierenden Auslandsgeheimdienst ein. Die Organisation Gehlen, die aus der Abteilung Fremde Heere Ost der Wehrmacht hervorgegangen war, unterstand eigentlich dem US-Geheimdienst CIA. Doch nach der GrĂŒndung der Bundesrepublik ĂŒbernahm die Bundesregierung immer mehr die FĂŒhrung der Organisation. Die Organisation Gehlen entsandte mit Richard Christmann einen sagenumwobenen Agenten an die Saar. Dort spĂ€hte er anderthalb Jahre Politiker aus, die sich fĂŒr die saarlĂ€ndische UnabhĂ€ngigkeit einsetzten, schulte Untergrundgruppen in Sabotageaktionen und sorgte fĂŒr die Verbreitung von verbotenem Propagandamaterial, das fĂŒr den Beitritt in die BRD warb. Nachdem ein Unbekannter sein Auto im August 1955 mit einem Lastwagen rammte, landete Christmann mit einer GehirnerschĂŒtterung, RippenbrĂŒchen und Verletzungen an der WirbelsĂ€ule im Krankenhaus. Sein Einsatz fand somit ein jĂ€hes Ende.
Doch auch ohne weitere GeheimdienstmaĂnahmen erlebte die Bewegung fĂŒr einen BRD-Beitritt im Saarland einen Aufschwung. Nach dem Abkommen ĂŒber das Saarstatut im Oktober 1954 kam es im Oktober 1955 zu einer Volksabstimmung. In jenem Referendum stimmten ĂŒber zwei Drittel der Wahlberechtigten gegen das sogenannte Saarstatut, welches ein eigenstĂ€ndiges Saarland als Protektorat des MilitĂ€rblocks der WesteuropĂ€ischen Union vorgesehen hatte. Hoffmann trat daraufhin als MinisterprĂ€sident zurĂŒck. In Ostberlin deutete der Ministerrat der DDR die Ablehnung des Saarstatuts als eine Ablehnung der gesamten Pariser VertrĂ€ge, der AufrĂŒstung der BRD und dem Beitritt deutscher Gebiete in die NATO. Eine Debatte ĂŒber eine sogenannte »Wiederbewaffnung« wie in der jungen Bonner Republik gab es nicht, da Frankreich die Verteidigung des Saarlandes vertraglich abgesichert ĂŒbernahm. Die Haltung der von SaarbrĂŒcken weit entfernten Regierung Ostberlins blieb vor Ort aber ohne Konsequenzen.
Das Ende eines demokratischen Experiments
Innenpolitisch sorgte die Abstimmung ĂŒber das Saarstatut fĂŒr ein Erdbeben. Nach dem RĂŒcktritt Hoffmanns vom Posten des MinisterprĂ€sidenten zog der Landtag die nĂ€chsten Wahlen vor. Diese gewann dann die erstmals zugelassene Pro-BRD-Partei CDU unter dem katholischen ReaktionĂ€ren Hubert Ney. Die CVP landete nur noch auf dem dritten Platz und die CDU unter Ney schmiedete eine Dreierkoalition aus den Parteien, die fĂŒr einen Beitritt zur Bundesrepublik warben.
In Bonn nutzte die Adenauer-Regierung die Gunst der Stunde und forcierte die »kleine Wiedervereinigung«. Im sogenannten Saarvertrag einigten sich die Bonner und die Pariser Regierungen ĂŒber die Köpfe der SaarlĂ€nderinnen und SaarlĂ€nder hinweg auf die Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik. Im Dezember 1956 stimmte der Landtag in SaarbrĂŒcken dann dementsprechend fĂŒr den Beitritt nach Artikel 23 des bundesrepublikanischen Grundgesetzes. Am 1. Januar 1957 trat das Saarland der BRD bei und wurde somit deren zehntes Bundesland.
Die CVP schloss sich zunĂ€chst der damals links-katholischen Zentrumspartei der BRD an, die bis zur Bundestagswahl im September 1957 noch im Bundestag saĂ. Diese Union endete aber rasch. Nach dieser kurzen Zweckgemeinschaft verhandelte Hoffmann, der weiter eine prominente Rolle in der CVP spielte, noch eine AnnĂ€herung an die CSU. Ab August 1957 saĂen die CVP-Abgeordneten dann als CSU im SaarlĂ€ndischen Landtag bevor sich die Partei zwei Jahre spĂ€ter der CDU anschloss. Hoffmann selbst ging in den Ruhestand und schrieb ein Buch, in dem er seine bis ins Jahr 1955 verfolgte Politik rechtfertigte.
Auch wenn das eigenstĂ€ndige Saarland am Ende nur kurz existierte, so zeigt es doch, wie ein bĂŒrgerlicher deutscher Staat nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus auch aussehen konnte: Ein politisches System geprĂ€gt von vormaligen Exilanten, RĂ©sistance-KĂ€mpfern und anderen aufrechten Antifaschisten, ein ausgebauter Sozialstaat und keine Debatte ĂŒber die Aufstellung einer eigenen Armee. Im post-faschistischen Bonn traf das dementsprechend auf wenig Gegenliebe. Heute ist die Zeit der eigenstĂ€ndigen Saarrepublik weitgehend vergessen.
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Der Druck aus Bonn wÀchst
Die mangelnde internationale Anerkennung spielte der Bonner Regierung in die HĂ€nde. So sprach Bundeskanzler Konrad Adenauer von der CDU stets von der »RĂŒckkehr der Saar zu Deutschland«, womit er selbstverstĂ€ndlich die eigene Bundesrepublik meinte. Der erste Bundesminister fĂŒr gesamtdeutsche Fragen, der CDU-Politiker Jakob Kaiser, bezeichnete Hoffmann sogar als »VaterlandsverrĂ€ter«.
Auch in der damals oppositionellen westdeutschen Sozialdemokratie hatte das eigenstĂ€ndige Saarland keine Freunde: Der SPD-Parteivorsitzende Erich Ollenhauer sagte im Bundestag: »Herr Hoffmann ist der Grotewohl des Saarlandes.« Vergleiche mit der DDR waren dabei nicht unĂŒblich: In den westdeutschen Medien hieĂ die saarlĂ€ndische Regierung einfach nur das »Hoffmann-Regime«. In Bonn kursierte auĂerdem die Bezeichnung »kleine Wiedervereinigung« als Begriff fĂŒr den angedachten Anschluss des Saarlands. Im Januar 1955 kritisierte der SPD-Pressedienst Verhandlungen der Bonner Regierung mit Vertretern des Saarlandes. Wenn die Bundesregierung GesprĂ€che mit der DDR-Regierung ablehne, mĂŒsse sie das auch mit der Regierung in SaarbrĂŒcken ausschlieĂen.
Im Saarland gab es immer wieder Bewegungen fĂŒr den Beitritt zur Bundesrepublik: Rechte unterwanderten beispielsweise die liberale DPS und wĂ€hlten 1950 den vormaligen NSDAP-FunktionĂ€r Richard Becker zum neuen Parteivorsitzenden. Der französische Inlandsgeheimdienst ĂŒberwachte die DPS deswegen und die Berichte des polizeilichen Nachrichtendienstes landeten auch bei Hoffmann persönlich auf dem Schreibtisch. Aufgrund der deutschnationalen Ausrichtung der Partei verboten die saarlĂ€ndische Behörden in Absprache mit der französischen MilitĂ€rverwaltung die DPS im Jahr 1951. Ein Jahr spĂ€ter wurde der Ex-Nazi Becker aus dem Saarland ausgewiesen â bis 1952 eine gĂ€ngige Praxis der saarlĂ€ndischen Behörden gegen UnabhĂ€ngigkeitsgegner.
Um die politische Bewegung fĂŒr den Beitritt zur BRD zu befördern, setzte die Adenauer-Regierung sogar den offiziell gar nicht existierenden Auslandsgeheimdienst ein. Die Organisation Gehlen, die aus der Abteilung Fremde Heere Ost der Wehrmacht hervorgegangen war, unterstand eigentlich dem US-Geheimdienst CIA. Doch nach der GrĂŒndung der Bundesrepublik ĂŒbernahm die Bundesregierung immer mehr die FĂŒhrung der Organisation. Die Organisation Gehlen entsandte mit Richard Christmann einen sagenumwobenen Agenten an die Saar. Dort spĂ€hte er anderthalb Jahre Politiker aus, die sich fĂŒr die saarlĂ€ndische UnabhĂ€ngigkeit einsetzten, schulte Untergrundgruppen in Sabotageaktionen und sorgte fĂŒr die Verbreitung von verbotenem Propagandamaterial, das fĂŒr den Beitritt in die BRD warb. Nachdem ein Unbekannter sein Auto im August 1955 mit einem Lastwagen rammte, landete Christmann mit einer GehirnerschĂŒtterung, RippenbrĂŒchen und Verletzungen an der WirbelsĂ€ule im Krankenhaus. Sein Einsatz fand somit ein jĂ€hes Ende.
Doch auch ohne weitere GeheimdienstmaĂnahmen erlebte die Bewegung fĂŒr einen BRD-Beitritt im Saarland einen Aufschwung. Nach dem Abkommen ĂŒber das Saarstatut im Oktober 1954 kam es im Oktober 1955 zu einer Volksabstimmung. In jenem Referendum stimmten ĂŒber zwei Drittel der Wahlberechtigten gegen das sogenannte Saarstatut, welches ein eigenstĂ€ndiges Saarland als Protektorat des MilitĂ€rblocks der WesteuropĂ€ischen Union vorgesehen hatte. Hoffmann trat daraufhin als MinisterprĂ€sident zurĂŒck. In Ostberlin deutete der Ministerrat der DDR die Ablehnung des Saarstatuts als eine Ablehnung der gesamten Pariser VertrĂ€ge, der AufrĂŒstung der BRD und dem Beitritt deutscher Gebiete in die NATO. Eine Debatte ĂŒber eine sogenannte »Wiederbewaffnung« wie in der jungen Bonner Republik gab es nicht, da Frankreich die Verteidigung des Saarlandes vertraglich abgesichert ĂŒbernahm. Die Haltung der von SaarbrĂŒcken weit entfernten Regierung Ostberlins blieb vor Ort aber ohne Konsequenzen.
Das Ende eines demokratischen Experiments
Innenpolitisch sorgte die Abstimmung ĂŒber das Saarstatut fĂŒr ein Erdbeben. Nach dem RĂŒcktritt Hoffmanns vom Posten des MinisterprĂ€sidenten zog der Landtag die nĂ€chsten Wahlen vor. Diese gewann dann die erstmals zugelassene Pro-BRD-Partei CDU unter dem katholischen ReaktionĂ€ren Hubert Ney. Die CVP landete nur noch auf dem dritten Platz und die CDU unter Ney schmiedete eine Dreierkoalition aus den Parteien, die fĂŒr einen Beitritt zur Bundesrepublik warben.
In Bonn nutzte die Adenauer-Regierung die Gunst der Stunde und forcierte die »kleine Wiedervereinigung«. Im sogenannten Saarvertrag einigten sich die Bonner und die Pariser Regierungen ĂŒber die Köpfe der SaarlĂ€nderinnen und SaarlĂ€nder hinweg auf die Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik. Im Dezember 1956 stimmte der Landtag in SaarbrĂŒcken dann dementsprechend fĂŒr den Beitritt nach Artikel 23 des bundesrepublikanischen Grundgesetzes. Am 1. Januar 1957 trat das Saarland der BRD bei und wurde somit deren zehntes Bundesland.
Die CVP schloss sich zunĂ€chst der damals links-katholischen Zentrumspartei der BRD an, die bis zur Bundestagswahl im September 1957 noch im Bundestag saĂ. Diese Union endete aber rasch. Nach dieser kurzen Zweckgemeinschaft verhandelte Hoffmann, der weiter eine prominente Rolle in der CVP spielte, noch eine AnnĂ€herung an die CSU. Ab August 1957 saĂen die CVP-Abgeordneten dann als CSU im SaarlĂ€ndischen Landtag bevor sich die Partei zwei Jahre spĂ€ter der CDU anschloss. Hoffmann selbst ging in den Ruhestand und schrieb ein Buch, in dem er seine bis ins Jahr 1955 verfolgte Politik rechtfertigte.
Auch wenn das eigenstĂ€ndige Saarland am Ende nur kurz existierte, so zeigt es doch, wie ein bĂŒrgerlicher deutscher Staat nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus auch aussehen konnte: Ein politisches System geprĂ€gt von vormaligen Exilanten, RĂ©sistance-KĂ€mpfern und anderen aufrechten Antifaschisten, ein ausgebauter Sozialstaat und keine Debatte ĂŒber die Aufstellung einer eigenen Armee. Im post-faschistischen Bonn traf das dementsprechend auf wenig Gegenliebe. Heute ist die Zeit der eigenstĂ€ndigen Saarrepublik weitgehend vergessen.
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•NEUER BEITRAG28.10.2024, 16:46 Uhr
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| arktika | |
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"Heute ist die Zeit der eigenstÀndigen Saarrepublik weitgehend vergessen."
In der Tat! Umso mehr Dank dem Jacobin, diese Episode in der deutschen Geschichte "ausgegraben" zu haben. Auch ich wuĂte so gut wie nichts darĂŒber.
"In Ostberlin deutete der Ministerrat der DDR die Ablehnung des Saarstatuts als eine Ablehnung der gesamten Pariser VertrĂ€ge, der AufrĂŒstung der BRD und dem Beitritt deutscher Gebiete in die NATO."
Da haben die Genossen wohl recht gehabt ...
"Im sogenannten Saarvertrag einigten sich die Bonner und die Pariser Regierungen ĂŒber die Köpfe der SaarlĂ€nderinnen und SaarlĂ€nder hinweg auf die Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik. Im Dezember 1956 stimmte der Landtag in SaarbrĂŒcken dann dementsprechend fĂŒr den Beitritt nach Artikel 23 des bundesrepublikanischen Grundgesetzes."
Ja, so macht man das.
In der Tat! Umso mehr Dank dem Jacobin, diese Episode in der deutschen Geschichte "ausgegraben" zu haben. Auch ich wuĂte so gut wie nichts darĂŒber.
"In Ostberlin deutete der Ministerrat der DDR die Ablehnung des Saarstatuts als eine Ablehnung der gesamten Pariser VertrĂ€ge, der AufrĂŒstung der BRD und dem Beitritt deutscher Gebiete in die NATO."
Da haben die Genossen wohl recht gehabt ...
"Im sogenannten Saarvertrag einigten sich die Bonner und die Pariser Regierungen ĂŒber die Köpfe der SaarlĂ€nderinnen und SaarlĂ€nder hinweg auf die Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik. Im Dezember 1956 stimmte der Landtag in SaarbrĂŒcken dann dementsprechend fĂŒr den Beitritt nach Artikel 23 des bundesrepublikanischen Grundgesetzes."
Ja, so macht man das.
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Heute im DKP-Nachrichtenportal u.d.T. Der Hauptfeind steht im eigenen Land von Anton Latzo ein RĂŒckblick auf die Entstehungsgeschichte der Hauptfeind-Parole, hier: [externer link]....more
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Der Schwarze Tod
Die Pest wĂŒtete regional stark unterschiedlich
11. Februar 2022
Der Schwarze Tod im Spiegel landwirtschaftlicher AktivitÀt: Aus Analysen von Pollen-Ablagerun...more
FPeregrin
• 13.02.2022
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In der Februar-Nr. der GeschichtsKorrespondenz bringt der Marxistische[] Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der Partei DIE LINKE den bereits im Oktober gehaltenen Vortrag Ein Wendepunkt ...more
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... so lautet der Titel einer lĂ€ngeren (bzw. sehr langen + weit zurĂŒckgehenden) Analyse der Entwicklung Ostdeutschlands, von der Zeit VOR dem 2. Weltkrieg bis heute. Veröffentlicht am 6. Juli von Timo Sommer bei ...more
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#VS
#Verfassungsschutz
Aus gegebenem AnlaĂ:
- jW gestern & heute:
Problemfall der Demokratie
Erfahrungen mit dem bundesdeutschen Inlandsgeheimdienst, seinem unkontrollierbaren V-Leute-System und seiner ...more
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Ein Zweiteiler auf der Themenseite der jW: Zur Geschichte des Warenhauses in Deutschland von Daniel Bratanovic, veröffentlicht am 24.12. und am 28.12.2020.
Teil 1:
Tempel der Massengesellschaft
Die stĂŒrmische...more